Der richtige Ton bei Online-Bewertungen

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Tastatur by fotopedia jeff w brooktree Der richtige Ton bei Online Bewertungen

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Die Anonymität im Netz nutzen viele um sich mal so richtig auszulassen. Schnell wird beleidigt und auch gerne mal maßlos übertrieben. Kommentarlisten und Foren sind voll von nicht gerade sachlichen Hinweisen. Dies gilt auch für Online-Bewertungen. Doch urteilt man über jemand anderen oder dessen Produkt, sollte man auch im Netz vorsichtig sein.

So landen immer wieder Fälle wegen Beleidigung oder Verleumdung vor Gericht. Nicht nur die Betreiber haben hier eine Sorgfaltspflicht und können haftbar gemacht werden, sondern auch die User können unter Umständen zur Verantwortung gezogen werden.

Meinungsäußerungen an sich sind natürlich erlaubt und stehen unter dem Schutz des Gesetzes. Jedoch geht so manch ein User gerne mal darüber hinaus, indem Behauptungen aufgestellt oder zu Beschimpfungen gegriffen werden. Die Aussage, dass einem das Essen in einem Restaurant nicht geschmeckt habe, ist eine klare Meinungsäußerung. Rechtlich problematisch wird es jedoch, wenn man ohne Beweis schreibt, dass das Restaurant kein ausgebildetes Personal habe.

Man muss sich auf keinen Fall alles gefallen lassen und kann ruhig kritisch sein, jedoch kommt es auch im Internet auf den richtigen Tonfall an. Jede Kritik kann auch konstruktiv und ohne jegliche Beleidigung formuliert werden. Für Behauptungen muss man darüber hinaus auch immer Beweise liefern.

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