Die neue Heineken Kampagne

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Die neue Heineken Werbung „World Travelers“ Ist ein gehetzter Filmstreifen, dessen Absicht und Erzähllinie nicht gleich auf den ersten Blick deutlich wird. Der Zuschauer ist nahezu verwirrt, kann den Bildern und seinen Zusammenhängen nicht so schnell folgen. Zum Schluss des Spots bleibt bei den meisten Betrachtern wohl ein großes Fragezeichen über dem Gesicht stehen.

Doch nun zum Werbe-Video: Der neue Werbespot spielt in Indien. Unmissverständlich deutlich gemacht werden soll die weltweite Bedeutung von Heineken: Nicht nur wir in Europa trinken das gute Bier sondern auch im fernen Indien, würde man für ein kühles Heineken wahrscheinlich alles tun. Hauptdarsteller im Video ist ein junger Mann und ein Hund, dem eine Umhängetasche um den Körper gebunden ist. Zur späten Abendzeit kommen sie auf einen belebten Platz in einer scheinbar großen indischen Stadt. Der junge Mann im Video entdeckt einen Kellner, der auf seinem Tablett zwei Flaschenbiere der Marke Heineken servieren möchte. Schneller man schauen kann, hat er dem Kellner die zwei Flaschenbiere entwendet und dem kleinen Vierbeiner, der bisher noch treu an seiner Seite ist, in die Umhängetasche gesteckt. Dieser macht sich auf und davon.

Der Kellner scheint aufgrund eines Trinkgeldes den Vorfall schnell wieder vergessen zu haben: Ein kurzer Schwenk der Kameraführung lässt ihn – das Geld in der Hand haltend – lachend erscheinen. Der junge Mann wird kurz aufgehalten, als eine junge hübsche indische Frau ihn mit Köstlichkeiten verwöhnen möchte. Für einen kurzen Moment scheint er angetan, dann jedoch sieht er im Augenwinkel den Vierbeiner, der noch immer die Heinekenflaschen in seiner Ausrüstung trägt. Die Message des Videos ist an dieser Stelle offensichtlich: Selbst eine attraktive Frau aus fernen östlichen Ländern kann wohl kaum mit der Attraktivität eines kühlen Heineken-Biers konkurrieren. Der Hund mit dem Bier im Gepäck führt den jungen Mann zu scheinbar ranghohen indischen Persönlichkeiten. Als er dann schließlich noch in einem golfähnlichen Spiel die Höchstpunktzahl erreicht, was ohne das Heineken – so die Assoziation – wohl kaum möglich gewesen sein dürfte, wird er heldentypisch auf dem Rüssel eines Elefanten getragen.

Filmisch ist der Spot ganz sicher nicht schlecht umgesetzt. Die Message jedoch ist schwammig und die Bildfolge viel zu schnell, um sie beim ersten Betrachten direkt verfolgen und verstehen zu können.

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