Rezesion und Wahnsinn

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Hot Dog Rezesion und WahnsinnBeim Aufräumen meiner Festplatte bin ich auf eine kleine Geschichte gestossen, die mich jedesmal wenn ich sie lese beeindruckt und zum Nachdenken bringt. Deshalb möchte ich sie meiner Leserschaft auch nicht länger Vorenthalten:

 

Ein Mann lebte in einer großen amerikanischen Stadt. Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hot Dogs am Straßenrand. Seine Ohren  waren nicht besonders gut und deswegen hörte er nie Radio. Seine Augen waren nicht sehr gut und darum las er nie Zeitung und schaute auch nie fern.

 

Seine Hot Dogs hingegen waren wirklich gut und er stellte deshalb Schilder auf, um dies den Leuten mitzuteilen. Immer mehr Leute kauften bei ihm seine leckeren Hot Dogs. Deshalb bestellte er immer mehr Würstchen und kaufte bald einen größeren Herd. Schließlich brauchte er einen Helfer und fragte seinen Sohn, der an der Universität studierte. Als der Sohn von den Plänen seines Vaters hörte, schlug er die Hände über den Kopf zusammen und rief: „Vater hast du denn nicht Radio gehört? Hast du nicht fern gesehen? Wir haben eine riesige Rezession! Alles geht vor die Hunde…“.

 

Der Vater sagte daraufhin zu sich selbst: „Mein Sohn geht auf die Universität. Er liest Zeitung, er hört Radio, er schaut fern – er wird es ja wissen.“ Also reduzierte er seine Bestellungen, nahm seine Reklameschilder herein und sparte sich die Mühe, seine Hot Dogs großartig anzupreisen. Innerhalb weniger Tage brach sein Geschäft zusammen. Einige Tage später sagte der Vater zu seinem Sohn: „Du hattest recht. Wir befinden uns wirklich in einer gewaltigen Rezession.“

Autor unbekannt, Quelle: The Women's Spiritual Network

9 thoughts on “Rezesion und Wahnsinn

  1. Die Geschichte ist absolut herrlich, und sehr passend zur jetzigen Situation.
    Wie war das gestern im Fernsehn, fast schon entsetzter Moderator, der sagte das die Deutschen doch tatsächlich beim SSV Geld ausgeben. Wie kann man nur – wir haben schließlich Rezession…

    In diesem Sinne
    Alex

  2. Ich habe zu dem Thema mal was gehört, und zwar hat eine dänische Werbeagentur extra einen Praktikanten angestellt, dessen Aufgabe es ist, Artikel über Rezession und Wirtschaftskrise aus den ausliegenden Tageszeitungen zu schnippeln. Die Begründung des Agenzurchefs: “wer sich darüber informieren will, kann dies gerne privat tun, aber bei uns in der Firma ist das Thema tabu. Sollte ein Kunde darauf zu sprechen kommen, möge man das Thema bitte in eine andere Richtung lenken. Wir haben bei uns eine rezessionsfreie Zone.”

    Finde ich vernünftig – denn durch das ganze Gejammere und Schlechtgerede wird es tatsächlich immer schlimmer mit dieser “Krise”.

    • Das ist auch das beste was man machen kann. Ich bin in keinster Weise für eine Voges Strauss Politik – aber schon dafür frohen Mutes und mit erhobenem Haupt sein Ding zu rocken und dann ist auch die aktuelle Situation sehr gut handelbar…

  3. Gutenberg hat mit seinem Wirtschaftsministerium mal wieder tolle Arbeit bewiesen. Die Rezession ist vorbei!!! Olé olé!!! Jetzt ist dann wieder alles normal, wie vor den zahlreichen Krisen. Die letzten Jahre (vor 2007) hatten wir einen Aufschwung, der seines Gleichen gesucht hat – trotzdem wurden Menschen entlassen um später wieder in Zeitarbeitsfirmen für den ehemaligen Arbeitgeber arbeiten zu können (natürlich mit weniger Geld in den Taschen). Ich finde die Gesellschaft braucht so eine Krise, um endlich aufzuwachen und sich nicht alles von der Regierung und den Lobbyisten diktieren zu lassen. Wann werden wir endlich wach?
    Ich hoffe nicht allzu spät…

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