Worauf muss man beim Wechsel des Gasanbieters achten?

Gasanbieter 300x213 Worauf muss man beim Wechsel des Gasanbieters achten?

Gas – flickr/Lee J Haywood

Die Energiepreise sind seit Jahren auf einem hohen Niveau und der Verbraucher muss immer wieder mit Preissteigerungen rechnen. Auch der Preis für Erdgas bildet hier keine Ausnahme, da die Preise in diesem Bereich drastisch gestiegen sind.

Um nicht von einem teuren Anbieter mit Erdgas versorgt zu werden, ist es ratsam, sich im Vorwege nach günstigen Anbietern umzusehen. Wer bequem ist und nicht vergleichen möchte, braucht sich natürlich nicht unbedingt um einen günstigen Anbieter bemühen. In so einem Fall wird man vom Grundversorger des jeweiligen Wohnortes versorgt. Man muss aber wissen, dass dieser Grundversorger meist einen höheren Preis verlangt. Da die meisten Verbraucher kein Geld zu verschenken haben, sollte man also einen Preisvergleich machen.

Ganz egal, ob man seinen Anbieter wechseln möchte oder aber einen ganz neuen Vertrag bei Einzug abschließen möchte. Die Vorgehensweise ist zunächst einmal identisch. Hilfreich sind natürlich Preisvergleichsseiten im Internet wie verivox.de oder check24.de.
Auf diesen Internetseiten gibt man erst einmal die notwendigen Daten ein, wie Postleitzahl des Wohnortes und der geschätzte jährliche Verbrauch. Hat man also diese notwendigen Daten eingegeben, gibt es weitere Auswahlmöglichkeiten, bis dann ein günstiger Gasanbieter angezeigt wird. Dazu gehören die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist. Weiterhin kann man die Berücksichtigung eines Bonus, Zahlung einer Kaution oder Zahlung per Vorkasse auswählen.

Bei der Vertragslaufzeit ist es sinnvoll, sich nicht zu lange an einen Anbieter zu binden. Maximal ein Jahr sollte die Grenze sein, da man sonst keine Möglichkeit hat, einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter vorzunehmen. Auch die Kündigungsfrist sollte nicht zu lange gewählt sein. Je kürzer diese ist, desto schneller kann man demnach aus dem Vertrag aussteigen. Sollte man sich sicher sein, dass man mindestens ein Jahr bei dem Gasanbieter bleiben möchte, so kann man die Zahlung eines Bonus in die Preiskalkulation mit einberechnen lassen. Oftmals zahlt der Versorger nach einem Jahr einen gewissen Bonusbetrag, der in der Jahresabrechnung ersichtlich ist. Von Zahlung einer Kaution ist unbedingt abzuraten, genauso von einer Vorauszahlung der Gebühren. Wie das für den Verbraucher enden kann, hat das Beispiel der Firma Teldafax gezeigt.

Hat man alle Angaben gemacht, die für einen persönlich sinnvoll sind, werden die jeweiligen Anbieter mit den Preisen angezeigt. Die Angebote sind zuerst ersichtlich. Aber auch hier sollte man genau prüfen und nicht unbedingt das erstbeste Angebot auswählen, da es sich teilweise um unbekannte Unternehmen handelt, die auch schnell wieder vom Markt verschwinden können und keinen bzw. nur einen unzureichenden Kundenservice anbieten. Genügend Auswahl an Gasanbietern hat der Verbraucher zumindest.

VDSL – Mehr als nur schnelles Internet

Das Wachstum der verfügbaren Internetbandbreiten in Deutschland ist erstaunlich. Mussten sich die Daten Anfangs per Modem einem Rinnsaal ähnlich durch die Datenleitungen quetschen, taten sie dies später durch das „Bächlein“ IDSN, tun es inzwischen vermehrt durch den „Fluss“ DSL und immer öfter einem reißenden Strom ähnlich per VDSL. Der Evolution der Datenübermittlung sei Dank, ist inzwischen Echtzeit-Streaming hochauflösender Videos genauso wenig ein Problem, wie der Upload tausender Urlaubsfotos, und das bei ständig steigender Verfügbarkeit und einer Vielzahl an VDSL Angeboten.

 

VDSL – Technologie mit Zukunft

 

VDSL ist die Abkürzung für „Very High Digital Subscriber Line“ und hält was es verspricht: Die maximal erreichbare Bandbreite ist mit 52 Mbit/s in der Tat „very high“. Zum Vergleich: Maximal 16 Mbit/s können mit modernen DSL-Anschlüssen erreicht werden. Und so erschließt das superschnelle Internet völlig neue Nutzungsmöglichkeiten. Beispiel: HDTV via IPTV. Die Deutsche Telekom setzt bereits seit längerem erfolgreich auf ihr IPTV „Entertain“, verbunden mit attraktiven VDSL-Angeboten. Größter Vorteil hier, alles kommt aus einer Hand – Telefon, Internet und Fernsehen aus der Telefondose – „Triple Play“ genannt. Konkurrenzanbieter wie Vodafone planen derzeit ähnliche Angebote. Desweiteren fällt bei der VDSL-Nutzung ein lästiges Problem weg. Die Bandbreite ist so groß, dass die gleichzeitige Nutzung mehrerer Inhalte überhaupt kein Problem mehr darstellt. Beispiel Familie: Die Mutter möchte gerne in der ZDF-Mediathek stöbern, der Vater Nachrichten schauen, die Tochter sucht bei iTunes nach der passenden Musik, und der Kleinste ist mit Online-Spielen beschäftigt, und das alles über eine VDSL-Leitung.

 

Wo ist VDSL verfügbar?

 

Die deutschen Telekommunikationsanbieter arbeiten, auf Druck aber auch mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung, mit Nachdruck am Breitbandausbau in der Bundesrepublik. Doch sind immer noch zahlreiche Landstriche unterversorgt: Viele ländliche Regionen werden nun erst einmal mit DSL oder ähnlich schnellen Funktechnologien ausgestattet. Der Weg zu Bandbreiten wie sie VDSL oder vergleichbare Angebote der Fernseh-Kabelanbieter versprechen, wird dort wohl noch ein etwas längerer sein. In den Ballungsräumen sieht die Situation deutlich anders aus: In mehr als 50 deutschen Großstädten ist VDSL verfügbar. Und der Ausbau geht weiter. Durch die immer größere Verbreitung der Glasfaserverkabelung – teils gar direkt bis zum Haushalt -, werden wohl bald mehr und mehr Deutsche in den Genuss von 50 Mbit/s kommen.

 

Wer bietet VDSL?

 

Wie bereits bei der Vorgängertechnologie DSL war auch bei VDSL die Deutsche Telekom der erste Anbieter am Markt, sicher auch dadurch bedingt, dass sich das Gro der Netze in der Hand der Bonner befindet. Das Unternehmen bietet VDSL in 50 Großstädten an.

Die Telekom vermarktet ihre VDSL Angebote vor allem in Verbindung mit „Entertain“, der hauseigenen IPTV-Marke.

Seit September 2009 bietet auch 1und1 VDSL an. Das Unternehmen, welches der United Internet AG angehört, vermarktet VDSL in Verbindung mit Telefon-Flatrate in das deutsche Festnetz an. Der Internetanbieter Alice hat VDSL seit November 2009 im Angebot, es aber bereits Ende vergangenen Jahres wieder aus dem Programm genommen. Warum genau ist genauso unklar wie die Frage, ob Alice in Zukunft wieder VDSL anbietet. Vierter im Bunde ist Mobilfunkriese Vodafone. Das Unternehmen bietet VDSL seit Dezember 2009 beispielsweise in Verbindung mit Telefon-Flatrates an.

 

Interesse geweckt? Die Seite vdsl-tarifvergleich.de bietet hier eine ausführliche Übersicht aller VDSL Angebote am Markt. Zudem können die Tarife vergleichen und die Verfügbarkeit geprüft werden.

 

Quelle: Deutsche Telekom, Vodafone, Alice, 1und1