Beileidsbekundungen: So machen Sie es richtig

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cc by flickr / atomicjeep

Wenn ein Mensch gestorben, sitzt man oft in einer Zwickmühle. Einerseits möchte man den trauernden Hinterbliebenen sein Beileid bekunden, andererseits fehlen einem oft die passenden Worte. Dabei sind die Trauernden meist so dankbar für jedes tröstende Wort und stilvolle Trauerkarten von Leuten, denen der Verstorbene etwas bedeutet hat. Egal, in welcher Form die Beileidsbekundung stattfindet, ob mündlich bei der Beerdigung oder schriftlich als Trauerbrief oder Karte, eines sollte sie immer sein, einfühlsam.

Die wichtigsten Punkte der schriftlichen Beileidsbekundung:

Wer sein Beileid schriftlich bekunden möchte, hat zum einen die Möglichkeit sich im Handel eine Trauerkarte zu kaufen, die Auswahl reicht meist von eher schlicht, bis hin zu extravagante und stilvolle Trauerkarten, oder er verfasst einen handgeschriebenen Trauerbrief. Bei der Wahl der Worte kommt es im Wesentlichen darauf an, wie gut man den Verstorbenen oder auch den/die Hinterbliebenen kannte/kennt. Handelte es sich dabei eher um einen flüchtig Bekannten, sollte die Einleitung etwa so aussehen: Erschüttert und traurig habe ich von dem Tod Ihres Mannes (Mutter, Vater, Bruder etc.) erfahren. Der eigentliche Text sollte dann etwa so ausfallen: Ich hoffe, der Schmerz über den Verlust wird Sie nicht erdrücken, sondern die Erinnerung an die gemeinsame Zeit gibt Ihnen genug Kraft für die Zukunft. Hiermit möchte ich Ihnen mein herzlichstes Beileid aussprechen. Als Abschiedsgruß dann so etwas wie: Mit meinen Gedanken bin ich bei Ihnen.

War der Verstorbene hingegen ein sehr guter Bekannter oder sogar ein Familienmitglied, sollten natürlich auch die Worte persönlicher ausfallen. Hier könnte die Einleitung folgendermaßen ausfallen: Es fällt mir schwer, passende Worte zum Trost über den Tod Deines Mannes (Freundes, Schwester, Sohnes etc.) zu finden, zu erschüttert bin ich selbst darüber. Dann sollte auch ein persönlich gehaltener Text, mit Charaktereigenschaften des/der Verstorbenen folgen: Leider kann ich Dir diesen großen Schmerz nicht abnehmen, aber Du sollst wissen, dass ich immer für Dich da bin, wenn Du mich brauchst. Er/Sie war ein echter und immer hilfsbereiter Freund/Freundin und die vielen schönen Stunden, die ich mit ihm/ihr verbringen durfte, werde ich nie vergessen. Zum Abschluss noch Worte wie: Falls Du jemanden zum Reden brauchst, bin ich immer für Dich da. In liebevoller Verbundenheit.