Was beim Kauf einer Eigentumswohnung zu beachten ist

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Neubau von Eigentumswohnungen – flickr/USACE Europe District

Immer mehr Menschen spielen mit dem Gedanken, sich eine Eigentumswohnung zu kaufen anstatt diese anzumieten. Zum einen spielt der Finanzielle Faktor eine große Rolle, da man mit weit aus weniger Kosten kalkulieren muss als bei einem Hauskauf und zum anderen dient eine solche Wohnung als späterer Grundstock, um sich mit diesen Einnahmen ein kleines Häuschen zu kaufen. Genau wie beim Hauskauf sollte dabei nichts überstürzt werden. Alle Faktoren sollten gut durchdacht sein, um eine vielleicht spätere Enttäuschung zu vermeiden.

Der finanzielle Punkt scheint sowohl beim Haus- als auch beim Wohnungskauf die wichtigste Rolle zu spielen. Dieser Aspekt ist aber meist schnell nach einigen Recherchen, wie zum Beispiel im Internet auf Immonet oder einem der anderen Immobilienportalen geklärt.

Man sollte sich zuerst einmal grundlegende Gedanken machen, welche Vorstellungen man von der Größe und der Gegend der Wohnung hat. Sind diese Fragen geklärt, kann man mit der Suche beginnen. Ist ein scheinbar attraktives Objekt gefunden, sollte zuerst das Umfeld mit prüfenden Blicken betrachtet werden. Die ältere Generation sehnt sich mit Sicherheit nicht nach Nachbarn, die gerne am Wochenende feiern und dabei die Lautstärke missachten. Genauso ist es wohl auch andersherum. Des Weiteren treten bei der Entscheidung für eine Eigentumswohnung auch gewisse Pflichten auf. So ist man für die komplette Instandhaltung der Wohnung verantwortlich und man teilt sich gewöhnlich mit den anderen Eigentümern der Wohnungen die Sanierung und Restaurierung des Hauses.

Es sollte auch nicht vergessen werden, sich die Protokolle der Eigentümerversammlungen anzusehen, denn aus diesen kann entnommen werden, welche Modernisierungsmaßnahmen schon beschlossen sind oder noch anfallen. Hat man eine passende Wohnung gefunden, ist es sehr empfehlenswert sich einen Sachverständigen zur Seite zu holen. Er schätzt den Wert dieser Wohnung genau ein und informiert auch über eventuelle Mängel am Objekt.

Werden diese Punkte beachtet, kann beim Wohnungskauf nicht mehr viel schiefen gehen und man wird sich darüber freuen, diese Wohnung bald sein eigen nennen zu dürfen. Übrigens werden Eigentumswohnungen auch Riester gefördert. Diese Form des Bausparens wird bei den Deutschen immer beliebter und das zu recht. Lediglich vier Prozent des Jahresbruttoeinkommens müssen in den Bausparer angelegt werden, pro Jahr warten dann schicke Prämien, wer bereits Kinder hat, kann Diese sogar vervielfachen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Bausparsummer in ein Eigenheim investiert wird, wozu auch eine Eigentumswohnung zählt, da der Staat das als Altersvorsorge betrachtet.