Tatort: Zuschauer ermitteln online

cc by wikimedia/ Malene Thyssen

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Wie bereits im Vorfeld angekündigt, startete die ARD nach dem gestrigen Tatort zum ersten Mal ein Online-Spiel, bei dem die Zuschauer selbst nach dem Täter suchen können. Wie immer in Deutschland gibt es etliche, die die Aktion erst einmal belächeln, vor allem da die Server dem großen Ansturm zunächst nicht standhalten konnten, jedoch ist dies endlich ein weiterer wichtiger Schritt um Fernsehen und Internet miteinander zu verbinden! Dass am Anfang noch nicht alles glatt läuft, ist normal bei solchen Experimenten…

Im Tatort „Der Wald steht schwarz und schweiget“ wurde am gestrigen Sonntag Kommissarin Lena Odenthal von fünf jungen Männern entführt. Nach 90 Minuten war sie gerettet und der Fall so gut wie gelöst. Nur wer von den Jugendlichen die eigentliche Leiche zu Beginn des Tatorts ermordet hat, wurde nicht geklärt.

Dies können die Zuschauer selbst im Laufe der Woche über tatort.de herausfinden. Das Online-Spiel endet am kommenden Sonntag, den 20. Mai und dann gibt es auch die Auflösung. Wer ermitteln möchte, benötigt übrigens einen Twitter- oder Facebook-Account.

Der richtige Ton bei Online-Bewertungen

cc by fotopedia/ jeff_w_brooktree

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Die Anonymität im Netz nutzen viele um sich mal so richtig auszulassen. Schnell wird beleidigt und auch gerne mal maßlos übertrieben. Kommentarlisten und Foren sind voll von nicht gerade sachlichen Hinweisen. Dies gilt auch für Online-Bewertungen. Doch urteilt man über jemand anderen oder dessen Produkt, sollte man auch im Netz vorsichtig sein.

So landen immer wieder Fälle wegen Beleidigung oder Verleumdung vor Gericht. Nicht nur die Betreiber haben hier eine Sorgfaltspflicht und können haftbar gemacht werden, sondern auch die User können unter Umständen zur Verantwortung gezogen werden.

Meinungsäußerungen an sich sind natürlich erlaubt und stehen unter dem Schutz des Gesetzes. Jedoch geht so manch ein User gerne mal darüber hinaus, indem Behauptungen aufgestellt oder zu Beschimpfungen gegriffen werden. Die Aussage, dass einem das Essen in einem Restaurant nicht geschmeckt habe, ist eine klare Meinungsäußerung. Rechtlich problematisch wird es jedoch, wenn man ohne Beweis schreibt, dass das Restaurant kein ausgebildetes Personal habe.

Man muss sich auf keinen Fall alles gefallen lassen und kann ruhig kritisch sein, jedoch kommt es auch im Internet auf den richtigen Tonfall an. Jede Kritik kann auch konstruktiv und ohne jegliche Beleidigung formuliert werden. Für Behauptungen muss man darüber hinaus auch immer Beweise liefern.

Amazon.de: Spiele-Downloads

cc by flickr/ Silus Grok

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So manch einer prophezeit bereits das Ende von Datenträgern wie CDs oder DVDs, denn schließlich wächst das Angebot an Downloads immer mehr. Schon längst ist es keine Seltenheit mehr, wenn man sich Musik, Filme oder Spiele gegen Bezahlung herunterlädt. Diesen Trend hat natürlich auch der Onlineriese Amazon erkannt und setzt ebenfalls verstärkt auf Downloads.

Amazon.de hat vor kurzem seinen bisherigen Service auch auf Spiele und Software erweitert. Noch ist das Angebot relativ übersichtlich, doch das wird sich sicherlich im Laufe der Zeit ändern. Momentan findet man bei Amazon knapp 350 Spiele und um die 200 Programme, die man sich direkt herunterladen kann.

Preislich sollte man jedoch aufpassen, denn die Preise der Downloads schwanken stark. Sind viele deutlich günstiger als ein direkter Disc-Kauf, gibt es jedoch vor allem unter den neuen Spielen Download-Angebote, die teurer als die DVD sind! Das Angebot ist jedenfalls da und noch kann ja jeder zum Glück selbst entscheiden, welche Kauf-Option die bessere für einen persönlich ist! Hier gehts zu den Amazon Downloads

Twitter als Spiegel der Gesellschaft

cc by flickr/ Leander Wattig

cc by flickr/ Leander Wattig

Eigentlich ist es ganz logisch, dass die Masse Mensch, die sich in sozialen Netzwerken tummelt, ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. Britische Forscher wollten dies jedoch wissenschaftlich beweisen und haben dafür ganze 484 Millionen Tweets von fast zehn Millionen Nutzern von Juli 2009 bis Januar 2012 ausgewertet.

Als Basis der Analyse dienten Listen von Wörtern, die für Gefühle wie Furcht, Wut, Freude oder Traurigkeit stehen. Die Anzahl der jeweiligen Wörter erzeugte dann ein allgemeines Stimmungsbild. Und siehe da, als die britische Regierung im Oktober 2010 Pläne zu Einsparungen verkündete, drückten die Tweets in erster Linie Wut und Ärger aus. Ähnlich war es auch im Sommer 2011 als es in mehreren Städten in Großbritannien zu Unruhen kam.

Interessant war auch, dass im Mai 2011 Wut, Ärger und Angst zurückgingen. Die Forscher brachten dies mit der Hochzeit von Kate und William in Verbindung. So könnte man auch etliche andere gesellschaftliche Ereignisse ablesen. An Festen wie Weihnachten seien die Gefühle übrigens jedes Jahr dieselben. Nun gut, dann wäre das jetzt auch höchst offiziell geklärt… ;-)

Betty White wird zum Twitter-Star

cc by wikimedia/ David Shankbone

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Die Schauspielerin Betty White ist in den USA ein echter Kult-Star. Die 90-Jährige, die man hierzulande vor allem aus der Serie „Golden Girls“ kennt, hat Millionen von Fans und ist auch beim jüngeren Publikum sehr beliebt. So ist es auch kein Wunder, warum die quirlige Dame nach ihrem Start bei Twitter gleich Hunderttausende von Follower hatte.

In der vergangenen Woche schrieb Betty White ihren ersten Tweet. Ganz nach ihrer Art setzt sie generell auf eine gute Prise Humor. Ihr Profil-Foto zeigt sie in einem Tattoo-Studio wie sie sich fiktiv einen Schaukelstuhl tätowieren lässt. Natürlich darf auch die entsprechende Werbung nicht fehlen.

Betty White hat sich also zum absoluten Twitter-Liebling der US-Amerikaner gemausert. Sie selbst folgt ebenfalls einigen Prominenten, darunter Lady Gaga, Bill Gates, Justin Bieber und Barack Obama.