iPhone Tarife – Welcome to the Jungle

Das neue iPhone 4 ist sprichwörtlich in aller Munde und nahezu jede(r) will es haben. Dank der Tatsache, dass nun auch der Exklusiv-Vertrag zwischen dem iPhone-Hersteller Apple und der Deutschen Telekom Geschichte ist, kann es nun auch bei anderen Anbietern oder bei Apple direkt gekauft werden. Die Auswahl der iPhone Tarife ist hier aber genauso umfangreich wie unübersichtlich und genau deshalb gilt es hier besonders aufmerksam zu sein, wenn man nicht in die Kostenfalle tappen will.

Einige grundsätzliche Überlegungen

Eines muss klar sein: Die Hardware, also das iPhone ist nicht gerade billig und wie viel letztlich dafür bezahlt werden muss hängt oftmals vom gewäiPhone 4hlten Vertrag ab. Deshalb ist es durchaus empfehlenswert, sich vor dem Kauf einige Fragen zu stellen: Wie ist mein Telefonverhalten? Wie oft nutze ich mein Handy zum Surfen oder habe dies vor? Ab welcher verbrauchten Datenmenge wird die Geschwindigkeit gedrosselt? Welche Extras und Mehrwertdienstleistungen der einzelnen Provider sind für mich interessant? Und last, but not least: Wo zahle ich für mein iPhone am wenigsten? Gerade bei der letzten Frage kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen. So bietet die Telekom beispielsweise das iPhone 3GS mit 8 GB Speicher nun auch als Prepaid-Paket an. Dieses ist nicht nur teurer als das iPhone 3GS ohne Vertrag, sondern zusätzlich wie bei vielen Prepaid-Bundles üblich mit einem ­Netlock versehen und kann erst nach 12 Monaten bzw. durch Zahlung von 49,95 Euro mit anderen ­Simkarten genutzt werden.

Am sinnvollsten ist es meiner Meinung nach die Auswahl des Tarifes (und somit auch den Preis fürs ­iPhone4) anhand des Telefonverhaltens zu ermitteln. Für den Wenigtelefonierer mit einem Aufkommen von etwa 50 Gesprächsminuten und 10-20 SMS pro Monat lohnt sich beispielsweise die Anschaffung des subventionierten iPhone 4 nicht – er würde durch die Tarifkosten die in der üblichen Laufzeit von 24 Monaten entstehen eindeutig draufzahlen und sollte sich die ­SIM-Lock-freie Hardware beispielsweise in der mit 16 GB Variante Apple ­Online Store für 629 Euro bestellen und eine 7,5 oder 8 cent Tarif dazu wählen.

Für den Viel- oder sogar Extremtelefonierer kann es sich indes ein iPhone Tarifvergleich durchaus lohnen, wenn er auf ein vergünstigtes iPhone in Verbindung mit einem entsprechenden Tarif zurückzugreifen möchte, und hat er (oder sie) dann erst einmal den passenden Tarif gefunden und das brandneues iPhone in Händen steht der unbeschwerten Nutzung ohne schlechtes Gewissen dann auch nichts mehr im Wege:-).

Das wichtigste was man bei Prepaid Handykarten beachten muss

Beim Kauf einer Prepaid-Karte sollte man vor allem darauf achten, wie viel die einzelnen Telefoneinheiten kosten. Hierbei ist es auch wichtig, die persönlichen Gewohnheiten zu berücksichtigen. Jemand, der sehr viele SMS verschickt und wenig telefoniert, kann natürlich eine Prepaidkarte wählen, bei der das Telefonieren sehr teuer ist, die Nachrichten jedoch günstig. Analog verhält es sich auch mit dem Surfen im Wap und dem Versand von Bildnachrichten.

Viele Anbieter bieten in regelmäßigen Abständen bestimmte Aktionen an, bei denen Kunden kräftig sparen können. In der Regel wird Startguthaben verschenkt oder man erhält beim Kauf ein zusätzliches Extra dazu. Beim Kauf einer Prepaidkarte sollte man auch penibel darauf achten, für welche Dienstleistungen die beworbenen Preise genau gelten. Manchmal lockt ein Anbieter mit besonders günstigen Preisen, wobei sich im Nachhinein herausstellt, dass dieser Preis nur beim Telefonieren in das eigene Netz gilt. Das ist natürlich besonders bei eher unbekannteren Anbietern ein großer Vorteil.
Hat man die Wahl zwischen zwei Anbietern mit den gleichen Konditionen, so sollte man auf die Zusatzleistungen achten. Der eine Anbieter bietet beispielsweise das kostenlose Abrufen der Mobilbox an, der andere verlangt hierfür Gebühren. Auch das Herumfragen im Freundeskreis lohnt sich sehr oft. Vielleicht haben besonders viele andere ebenfalls eines der beiden Netze.
Herrscht immer noch Gleichstand, so kann man plump danach entscheiden, ob einer der beiden Anbieter ein Mobiltelefon zu seinen Prepaid Karten vergibt, selbst wenn man es gar nicht benötigt.

Hier noch einmal die wichtigsten Gesichtspunkte im Überblick:

-persönliche Gewohnheiten beachten
- Sonderaktionen ausnutzen
- das Kleingedruckte lesen
- bei gleichstarken Anbietern gilt: auf Zusatzleistungen achten