Einfache Selbstmassage mit der Blackroll-Orange

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt …. so würde ich meine Erfahrungen mit der Blackroll-Orange in einem Satz zusammenfassen. Bei diesem Übungsgerät habdelt es sich um eine mobile Massagerolle, welche die  aktive Regeneration der Muskeln fördert.

Ich habe gleich zwei Exemplare der Blackroll-Orange  (nebst ÜbungsDVD und Begleitposter) zugestellt für einen Test zugestellt bekommen. Eine behielt ich für mich selbst und eine verschenkte ich an meinen Nachbarn und Wing Tsun Trainingspartner Hans Elmar Probek mit der Bitte er möge das Teil mal etwas näher unter die Lupe nehmen. Elmar hat als selbststrändiger Blackroll-Orange2Gesundheitsreferent beruflich mit den Themen Sport und Ernährung zu tun, weshalb ich hier schon sehr viel wert auf seine Meinung legte.

Nachdem wir beide (unabhängig voneinander) die Blackroll-Orange auf Herz und Nieren getestet haben, trafen wir uns zum Finalen Erfahrungsaustausch, den ich in dem unteren Video auch für die Nachwelt festgehalten habe. Ich denke hieraus geht durchaus hervor, dass wir beide diese mobile Massagerolle mittlerweile sehr schätzen. Ich zeige im Video z.B. zwei übunges speziell für die Nacken- und Schulterpartien die mittlerweile schion zu meinem abendlichen Ritual gehören – aber seht doch am besten mal selbst:

Unser Fazit:

Sowohl Elmar als auch ich können die Blackroll-Orange bedenkenlos und mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Falls  Euer Interesse nun ebenfalls geweckt ist und Ihr diese mobile Massagerolle ebenfalls haben wollen habe ich hier noch den versprochenen Gutscheincode, mit dem Ihr noch bis zum 31.08.2011 10% Rabatt auf Euere Bestellung bekommt: FS2011

Und hier gehts zum Angebot

EWTO Winterlehrgang Livorno 2011

Winterlehrgang der EWTO in LivornoNach dem gestrigen Wing Tsun Training war ich (wieder einmal) mehr als beeindruckt von den neuen Programmen, durch die viele Dinge schneller und effektiver gelöst werden als das bisher der Fall war (zumindest kommt mir das so vor).

Mein Sifu Oliver Krumme bildet sich regelmäßig auf Lehrgängen mit Sigung Kernspecht weiter, um uns diese neuen Programme aus erster Hand weitervermitteln zu können und hat wie er gestern gezeigt hat durchaus das eine oder andere "Souvenir" von seinen Reisen nach Kiel mitgebracht^^

Heute Morgen stieß ich auf ein Video vom diesjährigen Winterlehrgang der EWTO in Livorno, auf dem sich neben Großmeister K. Kernspecht und Großmeister Bill Newman auch Dai-Sifu Oliver König, Dai-Sifu Filippo Cuciuffo und Sifu Stefan Crnko die Ehre gaben. Das Video gefällt mir unter Anderem aich deshalb sehr gut, weil hier sehr viel von gerade diesen neuen Programmen zu sehen ist und es mir noch einmal einen anderen Blickwinkel ermöglicht, als dies im Training der Fall ist.

Mehr Videos über Wing Tsun findet Ihr übrigens auch auf dem EWTO Youtubekanal

Wing Tsun Szenen

Im April werden es nun vier Jahre seit ich mit Wing Tsun angefangen habe. Mittlerweile habe ich den 12. Schülergrad erworben, befinde mich in der Vorbereitung auf den 1. TG  und ich frage mich gerade beim Betrachten der Slideshow wo die Zeit geblieben ist.

In diesen vier Jahren habe ich viel gelernt (auch über mich selbst) und ich denke, dass mich diese Kampfkunst (auch wenn ich derzeitig Jobtechnisch nicht soooo dazukomme wie ich es gerne möchte) noch eine ganze Weile begleitet. Das Video hab ich übrigens mit Animoto gemacht, einem wirklich witzigen Tool mit dem sich solche Dinge im Handumdrehen herstellen lassen – viel Spass dabei ;-)

Gewalt gegen Senioren

Wie ich bereits zu einem Artikel von Andy Kommentierte hatte ich diese Woche ein Erlebniss wo ich (allerdings nur für kurze Zeit) sprachlos war, denn ich
lernte einen 80 jährigen Mann kennen dessen Geschichte mich gleichzeitig traurig und sehr, sehr wütend macht:

Am Donnerstag Abend kam er kurz vor Beginn des Trainings in die  Wing Tsun Schule. Er interesierte sich für unsere Kampfkunst, fragte ob er uns beim Training zusehen dürfe und nachdem Ihm dies gestattet wurde nahm er Platz. Später erzählte er Sifu Oliver dass er erst kürzlich aus Recklinghausen weggezogen sei, weil er dort nachdem er ich weiß nicht wie viele Jahre dort gelebt hat mittlerweile Angst hat auf die Straße zu gehen, da ihm dort nahezu täglich von einer Bande Jugendlicher aufgelauert wird die ihn auch schon mehrmals ziemlich heftig verprügelt haben und er dort mittlerweile Angst um sein Leben hat. Aus diesem Grund wolle er lernen sich zu verteidigen…..Heftig – nicht wahr? Offen gestanden weiß ich nicht ob es hierzu eine Vorgeschichte gab – ich vermute es aber. Nichts desto weniger tut man so etwas nicht!!! Ich weiß auch dass Senioren manchmal sehr ….sagen wir anstrengend sein können, aber eigentlich sollte man immer, insbesondere aber bei offensichtlich körperlich unterlegenen Menschen so etwas verbal Regeln können.

Ich habe lange über diese Begegnung nachgedacht und mich beschäftigt die Frage [aartikel]3893659641:right[/aartikel]warum gerade Jugendliche seit ein paar Jahren immer heftiger unterwegs sind. Warum viele von Ihnen wesentlich gewaltbereiter sind wie früher oder kaum unberauscht draussen anzutreffen sind. Versteht mich richtig – ich will hier weiß Gott nicht alle über einen Kamm scheren und ich kenne auch ganz tolle Jungs, aber es kommt mir so vor dass der Anteil derer die Keine Grenzen mehr kennen schon überdurchschnittlich gross ist und ich habe mich nach der Ursache gefragt: Werden die Jugendlichen wirklich immer brutaler, oder wird die Jugendgewalt von den Medien aufgebauscht? Welche Rolle spielt die Familie? Sind Migranten besonders gefährdet? Kann man etwas gegen die Gewaltbereitschaft Jugendlicher unternehmen, oder sind wir ihr hilflos ausgeliefert?

Ich für meinen Teil denke, dass das Problem von verschiedenen Seiten angegangen werden muss. Zum einen bin ich für eine rigurose Verfolgung und Bestrafung von Gewalttätern. Aber auch die Gewaltprävention ist ein Thema welches immer wichtiger wird. Hier wird z.B. von der EWTO, dem WingTsun Dachverband dem auch ich angehöre ein sehr interessantes Konzept an Schulen und Bildungseinrichtungen näher gebracht.

Zurück zu dem Senior von Donnerstag: Ihm hat das was er sah und die Atmosphäre in der WingTsun Schule so gut gefallen, dass er nächste Woche an einem Probetraining teilnehmen will. Ich denke dass gerade WingTsun aufgrund seiner Kraft- und Kampfprinzipien für Senioren geeignet ist, wurde es doch schließlich vor ca. 300 Jahren von einer Frau, der Nonne Ng Mu entwickelt um sich gegen körperlich überlegene Gegner behaupten zu können.  Großmeister Kernspecht, den Ihr übrigens auf dem Bild oben Links seht ist bereits  Baujahr 1945 und auch Großmeister Yip Man übte Wing Tsun bis ins hohe Alter aus und machte so manch Jungen etwas vor.

Wie steht Ihr zu dem Thema – habt ihr unter Umständen selbst einmal Erfahrungen mit jugendlichen Gewalttätern sammeln müssen? Was können gerade Senioren tun um ihren Alltag etwas sicherer bewältigen zu können? Dieses Video bietet hier denk ich schon ein paar gute Ansätze (auch wenn mir manchmal bei den "Stilvermischungen" des Sprechers die Haare zu berge stehen *gg*):

Körpersprache

Blitzdefense1Wie Ihre ja wisst betreibe und erlerne ich bereits seit 3 1/2 Jahren die Kampfkunst Wing Tsun und bereite mich mittlerweile auf den 1. Technikergrad vor. Wir lernen unter anderem uns gegen mehrere Angreifer zur Wehr setzen zu können und ich denke schon dass es gut ist für diesen Whorst Case ein gewisses Rüstzeug an die Hand zu bekommen. Viel interessanter als das ist jedoch die Tatsache das mir eigentlich alle Trainingspartner (egal ob Männlein oder Weiblein) bestätigen, dass sie im Großen und Ganzen gar nicht erst in die Situation gekommen sind sich einer solchen Auseinandersetzung stellen zu müssen. Wing Tsun ist ein realistisches und praxisorientiertes Selbstverteidigungssystem in dem nicht nur gezeigt wird wie man sich im Ernstfall gegen Angreifer erfolgreich behauptet, sondern auch einem physischen Konflikt an erster Stelle wie ausweicht, denn nur ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf (zumindest auf physischer Ebene). Zur Deeskalation ist es deshalb elementar wichtig dem Aggressor mit der eigenen Körpersprache, Gestik und Mimik die richtigen Signale zu senden.Gehen wir doch mal von der Situation aus, dass jemand wirklich nach Streit sucht. Welchen der nachfolgenden Drei Menschen wird er sich wohl herauspicken..?

Den Angreifer:
Der Angreifer ist auch bekannt als Möchtegern. Er steht dem Aggressor in einer breitenBlitzdefense2 Positur aggressiv gegenüber und provoziert ihn noch durch eine freche Antworten. Seine Arme sind typischerweise vor der Brust verschränkt. Damit will er dem potentiellen Angreifer folgendes sagen: Du hast Dir den falschen ausgesucht und wenn Du weitermachst wirst Du Dein blaues Wunder erleben. So weit, so gut, aber sind die meisten Vertreter dieser Gruppe wollen den Gegner zwar durch Aufplustern, Drohgebärden und verbalen Attacken davon überzeugen dass es gesünder für ihn ist seine Anfeindungen einzustellen, laden Ihn aber genau mit dieser Verhaltensweise dazu ein genau das Gegenteil zu tun indem sie ihm unterbewusst sagen: "Ich will doch das Gleiche wie Du – Lass uns prügeln"!!! Dumm nur wenn sich dann dieses Verhalten als Bluff herausstellt, was oftmals der Fall ist.

Den "Feigling": Die meisten zivilisierten Menschen werden wahrscheinlich wie er reagieren. Feigling ist eigentlich nicht das richtige Wort weil es zu negativ ist und das Verhalten selbst ja vollkommen normal ist. Er will keine Schwierigkeiten und blickt deshalb zu Boden. Die Hände sind in Ihren Taschen vergraben und er hofft einfach dass der Aggressor ihn von allein in Ruhe lässt. Wir alle wissen aber leider nur zu gut dass er genau das nicht tun wird, denn er hat ja nun sein Opfer gefunden!!!

BodenkampfDen Selbstbewussten: Wohl eher kaum und ich denke das ist der Grund warum Kampfkünstler im allgemeinen sehr selten in Schlägereien verwickelt werden. Alleine das Wissen sich im Notfall effektiv verteidigen zu können lässt uns die notwendige Sicherheit ausstrahlen. Weiterhin lernen wir durch Rollenspiele wie brenzlige Situationen friedlich gelöst werden können, indem wir zwar freundlich aber bestimmt dem Aggressor gegenübertreten, eben nicht zu Boden schauen sondern Blickkontakt herstellen. Unsere Hände vergraben wir nicht in den Taschen, sondern schieben sie vor unseren Körper. Dadurch unterstützen sie unsere Worte durch beschwichtigende Gesten und fungieren gleichzeitig als "Schutzschild", falls unser Gegenüber nicht von seinem Plan abweicht und uns angreifen sollte.

Wen ich jetzt durch diesen Artikel neugierig gemacht habe empfehle ich diese Seite mit kleinen Beispielvideos. Weiterführende Informationen erhaltet Ihr außerdem auf unserer Verbandsseite. Hier findet Ihr neben Grundlegenden Informationen zum Thema Wing Tsun auch eine sehr umfangreiche Datenbank mit Schulen in eurer Nähe.